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DAX auf Rekordtief – Drohen weitere Verluste? Interview mit Arthur Brunner | LYNX fragt nach


Der DAX stand diese Woche zeitweise auf dem tiefsten Wert seit Februar 2017. Er hatte es schwer, die 12.000- Punkte- Marke wieder zurückzuerobern. Bei mir ist nun Arthur Brunner von der ICF Bank. Drohen jetzt weitere Verluste? Aus technischer Sicht sieht es nicht danach aus. Der Markt wurde zweimal nach unten getestet diese Woche, hat sich jedoch als sehr
widerstandsfähig gezeigt. Es sieht so aus, als wäre zuerst einmal das Schlimmste überstanden. Jetzt hört man überall vom “Death Cross”, vom “Todeskreuz” also, da haben sich die 50-Tage-Linie und die 200-Tage-Linie
getroffen. Was ist das Besondere und was sagt das aus? Das “Todeskreuz” sagt aus, dass normalerweise mit weiteren Verlusten zu rechnen ist. Es sieht allerdings so aus, dass dieser Indikator in den letzten Jahren nicht so zuverlässig war. Von zwölf mal “Todeskreuz” sind die Märkte lediglich viermal eingebrochen, was bedeutet, dass sich dieser Indikator mehrheitlich als falsch erwiesen hat. Durch seinen Namen verunsichert er die Anleger allerdings. Wir haben noch einen anderen Indikator, den Langfristtrend der seit März 2009 jetzt Bestand hat, welcher auch ein sehr wichtiger Indikator ist und kurzfristig diese Woche unterschritten wurde. Dieser hat aber, wie sich jetzt
herausstellt, gehalten und von daher sieht es was die Stabilität des DAX
angeht, recht gut aus. Welche Themen sind denn sonst noch wichtig? Man hat das Gefühl, der DAX läuft immer nur seitwärts, aber was bewegt dann die
Börsianer? Im Moment eindeutig die US- Politik
und natürlich auch noch die Spannungen in Asien. Hier zeichnet sich mit Nordkorea diese Woche ein gewaltiger Schritt Richtung Entspannung ab und das hat die Märkte stabilisiert. Allerdings sind auch die Marktteilnehmer
sehr vorsichtig, sich vor dem Osterwochenende zu positionieren, weil man nicht wissen kann, was vonseiten Donald Trumps wieder über Twitter kommt und von daher sind das die größten Unsicherheitsfaktoren. Wie sollten Anleger jetzt vor Ostern und um Ostern rum agieren? Eher mal die Füße stillhalten vor dem langen Wochenende, aber auch in Zukunft ist damit zu rechnen,
dass die Märkte noch einmal nach unten getestet werden könnten, wenn von
Seiten der Politik schlechte Nachrichten kommen. Genauso gibt es natürlich auch Stimmen, die sagen, der DAX könnte wieder Richtung
Höchststände laufen, was auch – sollten die Marken halten – durchaus möglich ist, weil immer wenn nach unten die Unterstützung gehalten hat, wurden danach neue Höchststände erreicht, also insofern ist sowohl in die eine als auch in die andere Richtung mit größeren Ausschlägen zu rechnen. Sagt Arthur Brunner von der ICF Bank. Danke Ihnen für die Einblicke
und danke Ihnen fürs Interesse! Bis zum nächsten Mal vom Frankfurter
Börsenparkett. Wenn Ihnen dieses Video gefallen hat dann, abonnieren sie doch auch den YouTube-Kanal und gehen sie auf die Webseite:
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